Hottenbacher Hof

Leckereien ab Hof – nicht nur Fruchtaufstriche und Apfelsaft

Saisonale und regionale Produkte direkt ab Hof: Forellen aus eigener Teichanlage frisch und geräuchert, hausgemachte Liköre, Wurst und Schinken von eigenen Duroc-Schweinen, Eier von Freilaufhühnern, 3-Liter- oder 5-Liter-Apfelsaft-Bags, verschiedene Öle und Naturseifen, ausgefallene Geschenke aus Holz, Honig aus der Region, Fleischpakete von hofeigenen Schweinen und Dexter-Rindern aus Weidehaltung auf Bestellung verführen zu einer Genießertour in den Odenwald! Ab November gibt es Schmuck- und Abdeckreisig sowie Tannenbäume aus eigenen Weihnachtsbaumbeständen – auch zum Selbstschlagen. „Wir legen für uns selbst und für alle unsere Produkte Wert auf vernünftige und nachvollziehbare Handarbeit, wir arbeiten ohne Gentechnik und verzichten auf Konservierungsstoffe.“

Infos: Familie Simmermacher, Modautal Klein-Bieberau, Telefon 06167 445, Infos unter www.hottenbacher-hof.de Hofladen freitags von 11 bis 18 Uhr und samstags von 10 bis 17 Uhr geöffnet.

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Hofladen Keil

Die guten gesunden alten Obstsorten – und mehr...

Ungespritztes Obst aus eigenem Streuobstanbau: alte Sorten an Äpfeln, Birnen, Quitten sowie Walnüsse und Haselnüsse bekommen Besucher im neu gestalten Hofladen der Familie Keil. Zudem bietet der Hofladen selbstgekochte Konfitüren, Gelees, eingelegtes Gemüse sowie Hausmacherwurst und Dosenwurst an – neben regionalen Produkten wie Kartoffeln, Eiern, Nudeln, Honig, Likören und Bränden. Außerdem gibt es gelagertes Kaminholz – auf Wunsch auch per Lieferung nach Hause. Schon im September können Interessenten sich hier ihren Bio-Weihnachtsbaum in den Keilschen Kulturen selbst aussuchen und reservieren, ab Anfang Dezember startet dann der Weihnachtsbaum-Verkauf auf dem Hof. Schmuckreisig sowie Adventskränze und viele schöne Holzdekorationsartikel sind schon ab Mitte November zu erwerben.

Infos: Helmut Keil, 64385 Reichelsheim/Bockenrod, Nibelungenstraße 26, Telefon 06164 3596, Infos unter www.hofladen-keil.

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Kelterei Krämer

Keltereiführungen mit Verkostung am 25. September in Beerfurth

Die Apfelsaison steht vor der Tür und ab dem 9. September werden in der Kelterei Krämer wieder Äpfel auf dem Hof angenommen. Nach Anlieferung finden die frischen Äpfel zur weiteren Verarbeitung ihren Weg in die Presse. Die Mitarbeiter der Produktion arbeiten bis in den späten Winter an der Herstellung feinster Apfelweine. Über die Vergärung hinaus gilt es, den Reifeprozess durch die Lagerung bei Kellertemperaturen auszubauen. Welche Ergebnisse hierbei erzielt werden, können Besucher nach einer kurzen Keltereiführung am Samstag, 25. September 2021 selbst verkosten. Eine kleine kulinarische Leckerei wird die Verkostung abrunden. Nicht nur Apfelwein können sich Teilnehmer hier schmecken lassen, auch leckere Apfelsäfte und Apfelsaftmischgetränke können probiert werden. Führungen: 25. September 2021, von 10 bis 16 Uhr an der Apfelannahme Kelterei Krämer (alle 45 Minuten, max. 12 Personen, verbindliche Anmeldung mit Kontaktdaten erforderlich)

Infos: Kelterei Krämer, Crumbacher Straße 26, 64385 Reichelsheim-Beerfurth, 06164 6420815 oder E-Mail: a.braun@kelterei-kraemer.de, Infos unter www.kelterei-kraemer.de.

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Bauernstubb "Zur Linde"

Hoch droben auf der „Neunkircher Höhe“...

... ist über den vergangenen Winter – während des Lockdowns – ein Straßenverkauf an der Bauernstubb vom Gaasthaus „Zur Linde“ entstanden, der sich etabliert hat und nun beibehalten wird. Der Verkauf von „kleinen“ Gerichten am Dorfplatz findet bei Wanderern, Radfahrern, Spazierrgängern und Familien großen Zuspruch. Nach wie vor behält die in Mundart verfasste Speisekarte ihren Platz und wird zur herbstlichen Zeit um Odenwälder Apfelgerichte ergänzt, zum Beispiel mit Apfel-Zwiebelschnitzel, Hausgemachtem Kochkees mit „Ebbel-Zwewwel“- Musik oder frischem „Ebbel-Zwedsche“-Kuche. Im Innenhof sind nun Sitzplätze für einen Biergarten entstanden, die aufgrund der (coronabedingten) personellen Situation unter Selbstbedienung angeboten werden.

Infos: Bauernstubb „Zur Linde“ Modautal-Neunkirchen, Familie Schmidt, Tel. 0175 3537408 www.neunkircher-hoehe.de. Geöffnet ist samstags von 12 bis 18 und sonntags von 11 bis 18 Uhr.

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Odenwälder Gastlichkeit ist stärker als Corona

Ins zweite Jahr geht nun schon die Corona-Pandemie, und manch einer denkt wehmütig an die Zeiten zurück, als man einfach spontan beschließen konnte: „Komm, heut gehen wir mal was Gutes genießen!“ Doch Bedauern und Zaudern hilft niemandem: dem knurrenden Magn ebenso wenig wie dem Gefühl, endlich mal raus zu wollen. Vor allem aber hilft es nicht den Wirtsfamilien in den gemütlichen Odenwälder Gasthäusern – ein jedes ein klangvolles Versprechen kulinarischer Genüsse. Welche das alles sind? Der Landgasthof Reeg in Nieder-Kainsbach, Nicks Biergarten in Michelstadt-Steinbach, Höhenhaus Odenwald in Neunkirchen, Johanns-Stube in Reichelsheim, Zum Hirsch in Fürstengrund, Zum Rebstock in Fürth-Steinbach, Zum Römischen Kaiser in Schlierbach, Zur Krone in Bad-König-Zell, Zur Schmelz in Hüttenthal, Zur Traube in Reichenbach, Spitzewirt in Lützelbach, Zum Rodenstein in Fischbachtal, Assulzerhof in Billigheim, Kreiswald in Rimbach, Zum Odenwald in Kreidach, Zum Ostertal in Ober-Ostern, Brunndenwirt in Niederrnhausen, Mümlingstube in Erbach, Zum Löwen in Brombachtal, Dornröschen in Annelsbach, Haus am Mühlberg in Brandau, Kuralpe Kreuzhof in Staffel, Treuschs Schwanen in Reichelsheim und Hottenbacher Hof in Klein-Bieberau – überall erleben Gäste hier echten Odenwälder Genuss in bodenständiger oder auch exklusiver Form, immer aber in allerhöchster Qualität und Regionalität. Erdbeeren im Dezember braucht niemand, aber was aus einem Odenwälder Äpfelchen im September in diesen Häusern werden kann, das darf man sich nicht entgehen lassen. Keine Sorge: Alle 24 Betriebe sind mit Sachverstand und Begeisterung engagiert und natürlich in der Lage, hungrige Genießer auch in schwierigen Zeiten schmackhaft satt zu bekommen. Gut durchdachte Hygienekonzepte gewährleisten, dass Gäste unbeschwert erschmecken können, was der Odenwald im September zu bieten hat. Jedes Haus informiert auf seiner eigenen Homepage darüber, wann und unter welchen Bedinungen Genießer Gast sein dürfen. Zusammenhalten ist durch Covid 19 wieder ein wichtiges soziales Thema geworden – immer auf Abstand. Die Menschen wollen endlich mal wieder raus, etwas erleben und die Gastwirtschaften freuen sich, wenn sie mit ihrem Besuch einen Beitrag zum Fortbestand Odenwälder Gastlichkeit leisten – denn ohne hungrige Gäste und mutige Gastronomen würde der Region etwas Wesentliches fehlen...

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Landschaftspflegeverbände der Kreise

Im Odenwaldkreis befindet sich der Landschaftspflegeverband in Gründung,  hier vernetzen sich kompetente Akteure aus Naturschutzverbänden, Landwirtschaft und Kommunen, um die Artenvielfalt weiter zu sichern. Neben Streuobstwiesen gehören auch Magerrasen zu den Flächen, die sich landwirtschaftlich schlecht nutzen lassen und die daher eines besonderen Schutzes bedürfen. Zugleich sollen die – im Odenwald meist eher kleineren – landwirtschaftlichen Betriebe durch die Übernahme der Pflege solcher Flächen gefördert werden.  Infos: https://t3cms.odenwaldkreis.de/ Suchwort „Landschaftspflegeverband“.

Wie schon seit einiger Zeit im Aufbau des Landschaftsschutzverbandes im Kreis Bergstraße engagiert sich der Förderverein Odenwälder Apfel - allen voran die Streuobstwiesenretter - auch im Odenwaldkreis.

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Treuschs Johanns-Stube

Treuschs sortenreine Apfelweine – der kleine, aber feine Unterschied!

Der wahre ApfelweinKenner ist Stammgast in Treuschs Johanns-Stube in Reichelsheim. Hier gibt es für anspruchsvolle Genießer verschiedene, sortenreine Apfelweine, korrespondierend zum jeweiligen Essen oder einfach zum Genießen. Ob Rheinischer Bohnapfel, Boskoop, Reichelsheimer Weinapfel, Borsdorfer Renette, Goldparmäne, Roter Trierer Weinapfel, Winterprinzenapfel, Oberösterreichische Weinbirne oder Treuschs Hausschoppen. Ihren Favoriten können Gäste gerne bei einer ApfelweinProbe herausfinden. Hier gilt „Der Apfel fällt nicht weit vom Stamm“ – fünf verschiedene Treuschs Apfelweine werden stilvoll im Probiergläschen serviert, dabei erfahren die Gäste, wie unterschiedlich die verschiedenen Apfelweine schmecken – und finden ganz schnell ihre Lieblingssorte. Natürlich gibt es diesen leckeren Apfelwein und andere Spezialitäten in Treuschs Pomothek auch zum Mitnehmen. Nicht versäumen sollten Besucher auch die leckeren Gerichte von und mit Apfel wie etwa Himmel und Erd’.

Infos: Treuschs Schwanen und Treuschs Johanns-Stube, Rathausplatz 2, 64385 Reichelsheim, info@treuschs-schwanen.com, www.treuschs-schwanen.com

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Kelterei Dölp

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Streuobst: zu schade für die Tonne

Die Aktion „zu gut für die Tonne“ ist inzwischen sehr erfolgreich: die Verschwendung guter Lebensmittel soll damit reduziert werden. Jährlich landen in Deutschland entlang der gesamten Lebensmittelversorgungskette rund zwölf Millionen Tonnen Lebensmittel in der Tonne – ein Großteil davon macht Obst und Gemüse aus. Das langfristige Ziel der Vereinten Nationen, dem sich auch Deutschland verpflichtet hat, ist es, die Lebensmittelverschwendung bis 2030 auf Einzelhandels- und Verbraucherebene zu halbieren und entlang der restlichen Lebensmittelversorgungskette zu reduzieren.

Eine weitere Aktion zur Lebensmittelrettung ist die Initiative „Wo die gelben Bänder wehn“. Obstbaumbesitzerinnen und –besitzer können ihre Bäume durch ein gelbes Band kennzeichnen und damit signalisieren: Hier darf kostenlos und ohne Rücksprache geerntet werden. Verbraucherinnen und Verbraucher können so für den Eigenbedarf kostenlos Obst in ihrer Umgebung ernten und verwenden. Dadurch werden die wertvollen Früchte doch noch verwertet.

Mit dem Ernteprojekt „Gelbes Band“ gewann der Landkreis Esslingen den "Zu gut für die Tonne!"–Bundespreis in der Kategorie Landwirtschaft & Produktion und inspirierte viele weitere Gemeinden in ganz Deutschland, sich der Aktion anzuschließen.

Im Rahmen der Aktionswoche Deutschland rettet Lebensmittel! rufen das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) mit Zu gut für die Tonne! und die Ministerien der Länder in diesem Sommer bundesweit zur Ernteaktion „Gelbes Band“ auf. Jede und jeder kann mitmachen!

Wie das geht, lesen Sie hier:

www.bmel.de Suchwort „Gelbes Band“. Es gibt auch einen Flyer, der an vielen Orten ausliegt.

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Der höchste Apfelbaum im Odenwald bekam eine neue Infotafel

Der Geo-Naturpark Bergstraße-Odenwald versah dieses Jahr den 1997 gepflanzten Apfelbaum auf der Neunkircher Höhe mit einer neuen Infotafel. Genau auf die Grenze zwischen Lautertal und Modautal setzten die Initiatoren des Verschönerungsvereins Lützelbach das Bäumchen. Ihre Idee, eine Odenwaldübergreifende Wanderwegverbindung unter dem Thema „Hessenland - Ebbelwoiland“ zu schaffen, entstand gemeinsam mit zwei Nieder-Ramstädtern vom Obst- und Gartenbauverein und vom NABU. Anlässlich der Gründung der Odenwälder Schleife der Hessischen Apfelwein- und Obstwiesenroute 1996 stellten sie ihre Idee vor, und schon wenige Monate später konnte die Bauhofmitarbeiter der Gemeinden Lautertal und Modautal das Pflanzloch für die  Goldparmäne ausheben. Die Ehrenamtlichen Ernst Wege und Peter Hoffmann (Verschönerungsverein Lützelbach) wurden von den damaligen beiden Bürgermeistern Wilhelm Speckhardt (Modautal) und Jürgen Kaltwasser (Lautertal) unterstützt.
Heute trägt der höchste Apfelbaum alljährlich „typische Apfelwein-Äpfel“ und wird regelmäßig vom Modautaler Bauhof freigeschnitten – und jüngst hat der Geo-Naturpark gemeinsam mit den Aktiven vor Ort die Informationstafel samt Rahmen erneuert. Drei Ruhebänke laden zum Verweilen ein, und neben dem Wegweiserpfosten mit den verschiedenen Wanderwegen schweift der Blick weit nach Nordwesten bis zum Feldberg im Taunus. Bewußt war der Standort des Baumes an einem Knotenpunkt mehrerer überregionaler Wanderwege gewählt, die inzwischen sämtlich zu Premiumwanderwegen wurden: Alemannenweg, Main-Stromberg-Weg, Waldenser- und Hugenottenweg und der erste Hessische Mundart-Wanderweg. Auch lokale Wanderwege treffen hier zusammen oder verlaufen in der Nähe: Hirschpfad, der Modautalweg 1 und der historische Weinweg. Seit der Förderverein Odenwälder Apfel e.V. als Nachfolgeorganisation der Apfelwein- und Obstwiesenroute Odenwald aktiv ist, kümmern sich Mitglieder auch immer wieder um den Apfelbaum auf der Neunkircher Höhe.

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Eine Augenweide in Kleid und mit Krönchen

Miriam I. ist elfte Odenwälder Apfelkönigin

Zwar wurde sie in Frankfurt am Main geboren, lebt aber seit 1994 in Wald-Michelbach. Damit hat Miriam Kurz-Rosenberger (38) alle Voraussetzungen erfüllt, um als elfte Odenwälder Apfelkönigin zu brillieren. Hinzu kommt, dass sich die junge Frau bereits als kleines Mädchen Kleid und Krönchen erträumt hatte. Somit ist der festliche Ornat für die Repräsentantin auch die Erfüllung eines Jugendtraumes. Von Beruf ist Miriam Erzieherin und arbeitet im Kindergarten Sterntaler in Mörlenbach. Erfahrung bringt die Regentin schon mit, da sie 2010 bereits Odenwälder Apfelprinzessin war und dieses Amt zwei Jahre lang ausübte. „Vielfältige schöne Erlebnisse und Ereignisse prägten diese Zeit“, erinnert sie sich zurück. Im November 2019 hat Miriam ihre Vorgängerin Melanie II. abgelöst und wandelt seit dem in Amt und Würden. Nun ist sie als Werbeträgerin der Region unterwegs, wobei sie sowohl den Tourismus als auch die Gastronomie unterstützt. Ich bin stolz auf meine Heimat und davon überzeugt, dass sich ein Besuch im Nibelungenland immer lohnt. Zudem bietet der Odenwald zu jeder Jahreszeit landschaftlich und kulinarisch tolle Anreize und empfiehlt sich als wunderbares und wanderbares Urlaubsziel!“ Mehr Lob geht kaum.

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Sammelbestellung bis 30. September: Hochstämmige Obstbäume - 45 neue Sorten!

Die alljährliche Sammelbestellung von hochstämmigen Obstbäumen ist im Kreis Bergstraße bereits eine feste Tradition. Die Aktion, die die Bergsträßer Kreisverwaltung jedes Jahr gemeinsam mit dem Gewässerverband Bergstraße organisiert, erfreut sich immer größerer Beliebtheit. So verzeichnete die Abteilung „Ländlicher Raum und Denkmalschutz“ im vergangenen Jahr eine Rekord-Nachfrage an Obstbäumen: 155 Einzelpersonen und Firmen aus den Kreisen Bergstraße, Darmstadt-Dieburg, dem Odenwald, der Pfalz und dem badischen Weinheim hatten 2020 insgesamt weit über 700 Bäume gekauft. Landrat Christian Engelhardt freut sich sehr über die steigende Nachfrage. „Streuobstwiesen und regionale Obstbäume sind ein wichtiger Teil unseres landschaftlichen und kulturellen Erbes an der Bergstraße. Sie verbessern nicht nur die Qualität unseres Lebensraumes, indem sie das Landschaftsbild verschönern und uns an heißen Sommertagen Schatten spenden, sondern erfreuen uns auch mit leckerem und regionalem Obst aus dem eigenen Garten“.

Bei der Auswahl der Obstsorten, die bei den Sammelbestellungen angeboten werden, legte der Kreis bis jetzt immer besonderen Wert auf alte und nachhaltige Sorten. Wegen des zunehmenden Klimawandels, der auch in unserer Region für zunehmend wärmere Sommer und trockenere Böden sorgt, bieten der Kreis und der Gewässerverband in diesem Jahr zusätzliche neue Obstsorten an, die besonders hitzerobust sind und für warme bis heiße Standorte empfohlen werdem. Dies sind unter anderem die besonders wohlschmeckenden Sorten Grahams Jubiläumsapfel, Williams Christbirne und Büttners Rote Knorpelkirsche. Darüber hinaus stehen in diesem Jahr auch drei Walnussbaum-Sorten zur Auswahl.

Die Obstbäume mit einer Mindest-Stammhöhe von 1,60 Metern sind für Streuobstwiesen und größere Gärten geeignet und kosten 22 Euro je Stück, die  Walnussbäume kosten 55 Euro. Ein Pflanzset mit Pfahl, Draht und Anbinde-Material kann dazu für 10 Euro erworben werden.

Für eine gute Entwicklung verlangen die Bäume in den ersten Jahren eine gute Anwachspflege, fortlaufende Schnittmaßnahmen und mindestens fünf Meter Freiraum zu allen Seiten. Außerdem sind die jeweiligen Grenzabstände zu Nachbargrundstücken bei der Pflanzung zu beachten.

Eine Bestellung ist bis 30. September 2021 auf www.kreis-bergstrasse.de, dem Link Bürgerservice und Formulare „O“ wie Obstbaum folgend möglich oder telefonisch unter 06252 / 155104 (Frau Schollmaier) sowie per E-Mail an laendlicher-raum@kreis-bergstrasse.de. Die Abholung erfolgt in zwei Gruppen: Bestellernamen A-L am 12. November 2021, Bestellernamen M-Z am 19. November 2021 jeweils beim Gewässerverband Bergstraße (An der Weschnitz 1) in Lorsch. Ausführliche Infos zu besonderen Angeboten einzelner Kommunen gibt es unter www.kreis-bergstrasse.de/ magazin/artikel.php?artikel=9165&menuid=2&topmenu=467. Im Landkreis Darmstadt-Dieburg organisieren die Ortsgruppen des NABU jeweils eigene Sammelbestellaktionen. Weiterführende Informationen dazu gibt es auf www.nabu-kvdarmstadt.de

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Streuobstwiesen zu erhalten bedarf vieler Unterstützer

Es gibt viele engagierte Helfer und auch finanzielle Unterstützung – und beides ist auch von zentraler Bedeutung für den Anspruch, Streuobstwiesen zu erhalten. Dies kostet nämlich auch Geld und ist nur mit Spenden zu schaffen. Diese Erkenntnis veranlasste die Sparda-Bank Hessen, die Arbeit des Naturschutzvereins Einhausen e.V. mit einer Spende von 3000 Euro aus Mitteln ihres Gewinn-Sparvereins zu unterstützen. „Die Streuobstwiese ist nicht nur Kulturgut, sondern auch ein wichtiges Ökosystem. Kaum eine Kulturlandschaft ist für Hessen so prägend und so wichtig. Nicht weniger als 5000 Tier- und Pflanzenarten sowie über 3000 Obstsorten sind dort heimisch“, erklärt das Geldinstitut dazu in einer Erklärung. Im Kreis Bensheim hat sich vor einigen Jahren aus dem Naturschutzverein Einhausen e.V. die Initiative „Streuobstwiesenretter“ formiert, die sich die Rettung und den Erhalt der Streuobstwiesen im Umkreis auf die Fahnen geschrieben hat. Mit zahlreichen Projekten wie Baumpatenschaften, der fachmännischen Beratung bei Sortenwahl, Pflanzung oder Schnitt von Obstbäumen oder der Ernte von Äpfeln von kommunalen Flächen und anschließendem Keltern zu Apfelsaft setzt sie seitdem Zeichen für deren Erhalt. „Was wäre Hessen ohne seine Streuobstwiesen?“, fragte Markus Geiger, Leiter der Sparda-Bank-Filiale in Bensheim, rhetorisch bei einem gemeinsamen Termin mit Vertretern der Initiative und erklärte: „Sie haben nicht nur deren Schönheit, sondern auch die Bedeutung für Natur, Tier und letztendlich auch Mensch frühzeitig erkannt und gehandelt. Dafür gebühren Ihnen unser Dank und unsere Anerkennung.“ Anschließend übergab er im Beisein von Bensheims Umweltberaterin Maria Romero-Martin sowie Adil Oyan, Finanzdezernent der Stadt Bensheim, die Spende an Florian Schumacher und Martin Schaarschmidt von den „Streuobstwiesenrettern“. Die Sparda-Bank Hessen eG ist eine Genossenschaftsbank mit hessenweitem Filialnetz und Schwerpunkt auf dem Privatkundengeschäft. Bereits seit vielen Jahren setzt sie sich für gemeinnützige Organisationen, Vereine und Stiftungen in den Bereichen Soziales, Bildung, Umwelt, Tierschutz, Kultur und Sport in Hessen ein. 2020 kamen über ihren Gewinn-Sparverein 670 Projekte mit rund 1,6 Millionen Euro in den Genuss einer Förderung. Aktuell schenken rund 355000 Kunden der Sparda-Bank Hessen ihr Vertrauen, etwa 282000 sind gleichzeitig Mitglied der Genossenschaft und bilden damit das Fundament einer starken Gemeinschaft.