Odenwälder Apfelherbst

 September - November

Glückliche Gewinner

Odenwälder Apfel e.V. erhält 1000€ Preisgeld!

Der Förderverein Odenwälder Apfel e.V. zählt zu den diesjährigen Preisträgern des EDEKA-Wettbewerbes „Unsere Heimat und Natur“. EDEKA unterstützt damit herausragende Naturprojekte um die Schaffung und Erhaltung von Biotopen und stuft die Tätigkeit des Vereins als wertvoll ein. Prämiert und finanziell gefördert wird die Ausbildung von Fachwarten in der Obstbaumpflege sowie Pflegemaßnahmen zur Erhaltung der Streuobstwiesen im Odenwald. Das Preisgeld soll für den Ausbau der  Fachwartausbildung und zur Anschaffung neuer Mittel für die Streuobstpflege, unter anderem für neue Obstbaumleitern, genutzt werden.

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„Ganz oder geteilt ist diese Gans ein ganz toller Genuss!“

TREUSCHS Odenwälder Gänsebraten überzeugt selbst zaudernde Zungen

Ob die ganze Gans oder geteilt: Der Odenwälder Gänsebraten von Treuschs schmeckt immer ganz vorzüglich! (Foto: privat)

REICHELSHEIM (mil.) Wenn Thomas und Armin Treusch sich voll und ganz der Gans widmen, dann packen sie den ganzen kulinarischen Odenwald in ihr geniales Geflügel. Das schmackhafte Schmalz bereiten die beiden Genusshandwerker mit hiesigen Äpfeln und Zwiebeln zu, die Lebkuchen für die Krüstchen beim Feldsalat stammen aus Beerfurth und wurden zuvor in Hüttenthaler Butter geröstet. Die Früchte des hausgemachten Kirschessigs haben sie im eigenen Garten gepflückt. Auch der Teig für die Pastete ist lokal verortet, denn das Dinkelmehl mit Körnern und Kernen hat die ortsansässige Herrnmühle geliefert. Aus grün geernteten heimischen Nüssen zaubern Treuschs die Tapenade, also jene herrliche Paste aus „schwarzen“ Walnüssen. Hauseigenes Kürbis-Apfel-Chutney mit Ingwer und Chili setzt pikante Akzente. Für die Suppe verwenden Vater und Sohn Knochen, Flügel, Hals und die Innereien der guten Gans. Aus dem Fleisch werden die Klößchen geformt. Der verwendete Grünkern ist holzgedarrt und stammt aus Sindolsheim im Neckar-Odenwald-Kreis. Und die Gänse? Auch diese sind waschechte Odenwälderinnen, denn sie sind bei der Familie Strauß in Georgenhausen aufgewachsen. Zum Menü wird übrigens immer eine ganze Gans ganz frisch gebraten, daher bedarf es mindestens vier speisenden Gästen. Ebenso ist eine Tischvorbestellung notwendig. Natürlich gibt es „Treuschs Odenwälder Gänsebraten“ auch für daheim! Und wie kommt dieser Genuss auf den Tisch?

Achtung: Ab Freitag, dem 13. November, erwartet die Gäste: Eine Begrüßung aus vier Sorten Brot mit Gänseschmalz und Bohnenmus, dann folgt der bunte Feldsalat mit Lebkuchenkrüstchen mariniert mit hausgemachtem Kirschessig und Walnussöl. Jetzt wird die Odenwälder Gänsepastete mit schwarzen Walnüssen und Kürbis-Apfel-Chutney serviert. Es erfreut nun die klare Gänsesuppe mit Gänseklößchen und Grünkern die Gaumen. Und dann kommt er, der prima Odenwälder Gänsebraten mit karamellisierten Äpfeln und Esskastanien in einer leckeren Lebkuchen-Rotwein-Soße. Dazu reichen Thomas und Armin Treusch Apfelrotkraut und geschmelzte Kartoffelklöße. Es begleiten regionale Rotweine und Treuschs sortenreine Apfelweine. Mehr Odenwald geht nicht! www.treuschs-schwanen.com

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Eine Augenweide in Kleid und Krönchen

Miriam I. ist die elfte Odenwälder Apfelkönigin

Miriam I., Augenweide in Kleid und Krönchen. (Foto: privat)

Zwar wurde sie in Frankfurt am Main geboren, lebt aber seit 1994 in Wald-Michelbach. Damit hat Miriam Kurz-Rosenberger (37) alle Voraussetzungen erfüllt, um als elfte Odenwälder Apfelkönigin zu brillieren. Hinzu kommt, dass sich die junge Frau bereits als kleines Mädchen Kleid und Krönchen erträumt hatte. Somit ist der festliche Ornat für die Repräsentantin auch die Erfüllung eines Jugendtraumes. Von Beruf ist Miriam Erzieherin und arbeitet im Kindergarten Sterntaler in Mörlenbach. Erfahrung bringt die Regentin schon mit, da sie 2010 bereits Odenwälder Apfelprinzessin gewesen war und dieses Amt zwei Jahre lang ausgeübt hatte. „Vielfältige schöne Erlebnisse und Ereignisse prägten diese Zeit“, erinnert sie sich zurück. Im November 2019 hat Miriam ihre Vorgängerin Melanie II. abgelöst und wandelt seit dem in Amt und Würden. Nun ist sie als Werbeträgerin der Region unterwegs, wobei sie sowohl den Tourismus als auch die Gastronomie unterstützt. „Ich bin stolz auf meine Heimat und davon überzeugt, dass sich ein Besuch im Nibelungenland immer lohnt. Zudem bietet der Odenwald zu jeder Jahreszeit landschaftlich und kulinarisch tolle Anreize und empfiehlt sich als wunderbares und wanderbares Urlaubsziel!“ Mehr Lob geht kaum.

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„Hoch droben auf dem Berg, dort weiß ich eine Bauernstubb!“

GASTHAUS ZUR LINDE ab Sonntag, dem 1. November, wieder geöffnet

In den Wintermonaten wird in der Bauerstubb diesem hübschen Ofen tüchtig eingeheizt. (Foto: privat)

NEUNKIRCHEN (mil.) Wenn unten im Tal schon der Nebel liegt, kann man auf der Neunkircher Höhe häufig noch die Sonne genießen. Oft schenken Dezember und Januar Tage mit reichlich Schnee. Dann ist die Zeit zur gemütlichen Einkehr in der Bauernstubb am Dorfplatz gekommen. Nach einer Wanderung, einer Tour mit dem Fahrrad oder einem kleinen Spaziergang, begrüßen einen dort das einladende Licht und die behagliche Wärme des mit Holz aus dem eigenen Wald geheizten Ofens. Auch nach 160 Jahren strahlt die Bauernstubb durch die Unterstützung der Familie noch heute ihre urige Atmosphäre aus. Schon die in Mundart verfasste Speisekarte lässt die Gastlichkeit der idyllischen Stube erkennen. Von früher überlieferte Rezepte aus der Odenwälder Küche werden von der heutigen Generation teilweise übernommen und durch neue Einfälle ergänzt. Besonders die vegetarischen Gerichte mit Kartoffel, Kürbis und Wirsing, die schon von alters her dort fester Bestandteil sind, erfahren eine große Wertschätzung. Die eigenen Äpfel von den Neunkircher Streuobstwiesen schmeckt man in der Kürbissuppe, den Pfannkuchen, den Waffeln und auch im selbstgebackenen Kuchen. Das Kotelett von Schweinen aus der Region wird traditionell in der Pfanne gebraten.

Aus seinen Erfahrungen in anerkannten gastronomischen Betrieben des Odenwalds schöpft Daniel Schwarick, Schwiegersohn der Chefin, neue Anreize, um die traditionellen Wildgerichte zu verfeinern. Hierzu zählt auch das pikante Wildschweingulasch. Ebenso kann man beim selbstgemachten Kochkees, der in vielen Gerichten nicht fehlen darf, die Handschrift eines Odenwälder Kochs erkennen, der sein Handwerk versteht. Samstags und sonntags ist das Lokal von 11.30 bis 19 Uhr mit durchgehend warmer Küche bis 18 Uhr geöffnet. Es empfiehlt sich eine Reservierung. Für das Gänse-Essen am 6., am 13. und am 20. Dezember werden ebenfalls Reservierungen angeboten. Zwischen den Jahren ist die Bauernstubb vom 27. Dezember bis zum 3. Januar täglich geöffnet! Infos unter Tel. 0175 / 353 7408 oder Tel. 0151 / 17756991. Appetit holt man sich auf www.neunkircher-hoehe.de

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„Mehr Kraft für den Saft“

ALBIN STRECKER setzt Äpfel unter Druck

Diese Presse in der Gemeindekelter von Zotzenbach setzt Obst gehörig unter Druck. (Foto: privat)

RIMBACH-ZOTZENBACH. Satte 25 Zentner Obst pro Stunde kann sie schaffen. „Das sind sieben mehr als bei ihrer defekten Vorgängerin“, sagt Pächter und Betreiber Albin Strecker. Die Rede ist von der neuen Gemeindekelter, die Strecker in der Nähe der Loreley besorgt und vor Ort installiert hat. Ein Förderband erleichtert zudem das Abladen vom Anhänger. Somit kann eine liebgewonnene Tradition weiterleben. Denn kommunale Obstpressen, zu denen die Einwohner ihre Äpfel bringen können, gibt es nur noch wenige. Ein Alleinstellungsmerkmal, auf das man stolz sein kann. Wie auf Streckers mobile Kelter, mit der er ab 2000 Kilogramm Keltergut zu seinen Kunden kommt. Für zwei bis drei Tage die Woche steht das Teil zur Verfügung. Dieses Jahr ist dies aufgrund der besonderen Situation nur am Standort Zotzenbach möglich. Ab 100 Kilo Keltergut erhält der Kunde exklusiv Saft aus eigenem Obst. Neben Äpfeln eignen sich noch Birnen und Quitten. Konservierungsstoffe und künstliche Zusätze vermeidet Strecker bewusst und sagt über seinen Saft: „Rein muss er sein!“ Ein Bekenntnis, das man gerne hört. Auch sind Streckers die bekannte Apfelannahme für die Firma Falter in Heddesbach. Wenn es um die Verwandlung von Obst in flüssiges Gold geht, kennen Streckers keine Gnade. Danke dafür! Infos unter Tel. 0171 / 359 3596 oder www.streckers-mobile-kelterei.de

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„Quirlig und geschäftig, gern süß und oftmals deftig!“

RESTAURANT DORNRÖSCHEN bietet eine nette Palette

Apfelwein-Professor Peter Merkel mit dem erbauenden Elixier im Bembel. (Foto: privat)
Süße Sachen, die Freude machen. (Foto: privat)

ANNELSBACH. Einen wunderbaren Mix der kulinarischen Möglichkeiten darf man in diesem Lokal genießen. Denn Carola und Peter Merkel sind Genusshandwerker von der Pike auf. Nicht nur im Leben haben sie sich gefunden. Die Leidenschaft der Konditorin und des Kochs spiegeln sich auch in den guten Gerichten wider, die täglich die Teller dieser Talente ihres Faches zieren. So bieten sie von Samstag, dem 19. September, bis zum Sonntag, dem 4. Oktober, ein Dreigestirn der Köstlichkeiten an: Ochsenbäckchen mit Kartoffelklößen, vegetarisch überbackenes Kartoffelgemüse oder ein herzhaftes Schweinesteak mit Apfel und Käse wandern auf die Speisekarte. Mit Äpfeln steht Peter Merkel sowieso auf Du und Du, denn für den Apfelweinprofessor ist das Keltern eine Kür. Somit kann man sich bereits ab Samstag, dem 12. September, am frischen Süßmost aus den unergründlichen Tiefen der Keller des Kelterers laben. Kartoffelpfannkuchen bis zum Platzen samt frisch gekochtem Apfelmus füllt die Mägen der Gäste immer freitags. Der 18. und der 25. September, aber auch der 2. und  der 9. Oktober sind bereits hierfür eingeplant. Jeweils mittags und abends werden die Teller mit der Köstlichkeit gefüllt. Das sollte man natürlich nicht verpassen, da den Feinschmeckern sonst ein genialer Genuss entgeht. Daher unbedingt frühzeitig reservieren! Herzhaft und deftig wird es, wenn der Zwiebelkuchen und die Käsewähe nach Schweizer Art die Tafeln der Genusshandwerker bereichern. Dies ist im September und im Oktober der Fall. Aktuell haben Merkels ihr Lokal im Corona-Modus geöffnet. Will heißen, dass die Gäste freitags bis montags jeweils mittags zur Kaffeezeit und abends zum Speisen eingeladen sind. Mittwochs und donnerstags wird nach Absprache verfahren. Die Dienstage sind keine Diensttage, da ruhen sich die Konditorin und der Meisterkoch nämlich aus. Bei gutem Wetter lockt natürlich die herrliche Apfelwein-Terrasse mit ihrem weiten Blick ins wunderbare Wiesental. Blumenfreunde können sich am einzigartigen Rosengarten erfreuen, der von Carola Merkel gehegt und gepflegt wird. Auch hier bitte unbedingt reservieren, denn gerade jetzt sind die Plätze dort sehr begehrt. Guten Appetit beim verbrieften Genuss! Infos gibt es unter Tel. 06163 / 2484 oder auf www.dornroeschen-annelsbach.de

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Anpflanzung junger Bäume stärkt den Bestand

KELTEREI KRÄMER startet Streuobstaktion

Der Pflanzkurs der Kelterei mit Fachwart Hans Helmut Börner ist immer gut besucht. (Foto: privat)

BEERFURTH. Rund 300 Jungbäume stehen in diesem Jahr der Kundschaft zur Verfügung. Damit unterstützt die Kelterei Krämer den Fortbestand der heimischen Obstwiesen und setzt sich vorzugsweise für die alten Sorten ein. Denn die Erträge dieser bewährten  Hochstämme sind ein Garant für guten Apfelsaft und hochwertigen Apfelwein. Somit können mit dem Erwerb jener Jungbäume bestehende Anlagen erweitert oder neue angelegt werden. „Mit der Sorte Relinda haben wir eine Neuzüchtung ins Programm genommen, die sich insbesondere bei Stresssituationen wie Trockenheit bewährt hat und regelmäßig trägt. Auch als prima Tafelapfel zeigt diese Sorte ihre Vorzüge“, erläutert Geschäftsführer Stefan Krämer. Alle Varianten sind auf Sämlingsunterlagen veredelt. Ihre Wurzelbildung ist darauf ausgelegt, sie nach der Kinderstube gut mit Wasser und Nährstoffen zu versorgen und kräftig im Boden zu verankern. Um dem jungen Baum dies zu ermöglichen, bedarf es die ersten Jahre Unterstützung und Schutz vor Schädlingen jeder Art. Daher vermittelt die Kelterei Krämer das nötige Fachwissen und gibt entsprechende Anleitungen am Tag der Ausgabe in einem Pflanzkurs.

Unter der Anleitung von Hans Helmut Börner wird so praktisches Wissen vermittelt, das den Pflanzern und somit den Pflanzen zugutekommt. Die Vielfalt, welche die Auswahl vorzugsweise alter Apfelsorten bietet, wird vom Tafelapfel, über den Backapfel bis hin zum Wirtschafts- und Mostapfel deutlich. Der Klassiker für die Kelterei Krämer ist der Bohnapfel. Mit dem Brettacher gesellt sich ein Tafel- oder Wirtschaftsapfel mit guter Lagerfähigkeit und robustem Baumwuchs hinzu. Die Goldparmäne ist als sehr guter Tafelapfel zudem eine hervorragende Sorte zur Befruchtung. Neu in diesem Jahr sind der Berner Rosenapfel, Schöner aus Boskoop und die Goldrenette von Blenheim. Wer weitere Details zur Aktion wissen möchte, schaut auf www.kelterei-kraemer.de unter dem Menüpunkt Aktuelles / Veranstaltungen nach. Dort sind auch die Bedingungen für eine Teilnahme aufgeführt. Zu erreichen ist die Kelterei unter Tel. 06164 / 642080.

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Genüsse, wie sie im Buche stehen

GASTRONOM ARMIN TREUSCH pflegt die regionale Ursprünglichkeit

Thomas (links) und Armin Treusch kochen leidenschaftlich gerne mit Apfelwein. (Foto: Hessenagentur / Blofield)

REICHELSHEIM. Rund 25 Apfelweine, mehrere davon in vier Jahrgängen vorhanden. Zehn Apfel-Aperitif-Weine und drei Aperitif-Essige. Hinzu kommen ein hervorragender Apfel-Secco sowie verschiedene Brände aus Apfel und Birne. Muss das sein? „Wenn man eine kaum zu bremsende Leidenschaft für heimisches Obst und dessen Möglichkeiten hat, lautet die Antwort eindeutig ja“, sagt Armin Treusch. Der Sommelier lokaler Sorten ist auf den Geschmack gekommen, denn jede Variante bietet ihre Vorzüge und lässt die Zungen der Genießer jubilieren. Warum sollte der Apfelwein dem Traubenwein unterlegen sein? „Ist er ja nicht, schon die Früchte hängen höher“, scherzt der Kenner mit dem reichen Repertoire an flüssigen Varianten aus Äpfeln. Mit säurebetonten und schlanken Apfelweinen, wie dem Reichelsheimer Weinapfel oder der Borsdorfer Renette, hat Treusch seine Weine auf die Tafeln gehoben und vom Dünkel des ausschließlich bäurischen Getränks im Bembel befreit. Zur Vorspeise, Salaten oder Fischgerichten eignen sie sich die beiden Varianten. Goldparmäne und Winterprinzenapfel kommen hingegen sehr fruchtig daher und fügen sich ideal zu Gemüse und Gerichten mit Früchten. Die gehaltvollen Apfelweine, wie Boskoop oder Bohnapfel sind tolle Begleiter zu Fleischgereichten und Käse. Fast alle Gerichte, die mit Traubenwein gekocht werden, gelingen auch mit Apfelwein. Selbst Fisch freut sich über dessen Verwendung. Im Herbst findet im übertragenen Sinne die Nachlese statt. Denn dann kommt Armin Treuschs neues Kochbuch mit dem Titel „Odenwald-Genuss“ auf den Markt. Zusammen mit dem freien Journalisten Manfred Giebenhain, der für die Texte und Bilder verantwortlich zeichnet, ist es entstanden. Dem Genießer eröffnen sich interessante Anregungen.

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„Reine Sorten lassen sich prima zum Menü verorten“

TREUSCHS SCHWANEN adelt Kartoffel-Kreationen mit Apfelweinen

Guten Appetit wünschen Armin und Thomas Treusch! (Foto: Armin Treusch)

REICHELSHEIM. Kulinarischer Höhepunkt bei den „Odenwälder Kartoffelwochen“ ist im Hause Treusch das Kartoffel-Menü mit seinen begleitenden Apfelweinen. Hierbei spielen die beiden Produkte ihre aromatischen Stärken voll aus. Denn was in der Region gedeiht, schmeckt auch zusammen.
Als Vorspeise wird serviert: Kartoffel-Pilzterrine mit Grünkern-Lauch-Apfelsalat und als Begleitung der 2018er Apfelwein vom Reichelsheimer Weinapfel. Die Kartoffelterrine ergänzt sich delikat mit den würzigen Aromen von Steinpilzen und Pfifferlingen. Der Bio-Grünkern aus Sindolsheim ist über Holzfeuer gedarrt und ergänzt mit seiner feinen leichten Räuchernote vortrefflich.
Der nächste Gang ist ein Klassiker in Treuschs Kartoffelküche: dreierlei Kartoffeln als Suppe. Drei verschieden Suppen aus gelben und blauen Kartoffeln sowie Süßkartoffeln werden getrennt im Suppenteller angerichtet und mit einem Handkäs‘-Krapfen ergänzt. Dazu wird „Treusch weiß“ eingeschenkt. Die Cuvée des Jahrgangs 2018 setzt sich aus verschieden Apfelsortern, Quitte und Birne zusammen und bildet somit einen Querschnitt über die Obstwiese.
Zum Hauptgang gibt es: Lachsforellenschnitzel in Kartoffelkruste mit Herbstgemüse in Apfelwein-Senfsoße. Dieses Gericht wird von einem richtigen Kraftprotz des 2018er Jahrgangs begleitet, die Späte Lese von „Roter Boskoop & Graurenette“. Dieser Apfelwein von spät gelesenen und selektierten Äpfeln bringt mit 10,5 % einen sensationellen natürlichen Alkoholwert – ein Ausnahme-Apfelwein!
Das Finale bildet die „karamellisierte Kartoffelcreme mit Honig-Haselnuss-Kartoffeleis“ – ja, Kartoffel geht auch süß. Begleitet wird der Nachtisch von „Treuschs EisApfel 2016“, Treuschs erstem Apfel-Eiswein, so dass sich das harmonisch ergänzt.

Infos unter Tel. 06164 / 2226 oder www.treuschs-schwanen.com

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„Ran an den Rum!“

OBSTBRNNEREI GÖBEL gibt der Karibik die Ehre

Jetzt punkten Göbels auch mit prima Rum und erstklassigem Gin. (Foto: privat)

REINHEIM. Zu den einschlägigen Reggae-Rhythmen rocken Inhaber Thomas Göbel und sein Team zwar nicht, trotzdem brennen die leidenschaftlichen Brenner für die Karibik. Denn ab September dieses Jahres dürfen sich die Zungen der Feinschmecker am Geschmack eines weichen Rums delektieren, den Göbel im Barrique-Fass mit einer feinen und dezenten Note der Vanille selbst ausgebaut hat. Damit ist aber nicht genug, denn auch dem Wachholder verleiht Göbel eine ihm gebührende Weihe. Mit der Zitrusfrucht ist man in die Erzeugung von bestem Gin eingestiegen, nun bekommt der Wachholder-Schnaps Besuch von der Zirbe. Nach eigens entwickeltem Rezept erfährt das Destillat nun die würzige Herbe dieser sagenhaften Zapfen. „So aromatisch und belebend wie ein  Spaziergang im Wald“, schwärmte jüngst ein Genießer. Natürlich wird auch diese Delikatesse auf dem Holzfeuer im Kupferkessel der Göbels kreiert. „Und im Oktober steigen wir mit einer neuen Generation in Sachen Whisky ein“, verrät der Chef und macht den Fans den Mund jetzt bereits wässrig. Auch weiterhin kann man dort seine eigene Obstmaische destillieren lassen. Göbel ist eben mehr als eine geniale Schnapsidee! Montags bis freitags ist die Brennerei in der Kirchstraße 67 ab 8 bis 12 Uhr und von 13 bis 18.30 Uhr geöffnet, samstags von 8 bis 16 Uhr. Tel. 06162 / 82376 oder Email: ve-thgoebel@t-online.de. www.obstbrennerei-goebel.de

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Gerichte aus der Region geben in der Küche den Ton an

HAUS AM MÜHLBERG punktet mit Hausgemachtem

Auf Gemütlichkeit und gutes Essen trifft man im Restaurant „Haus am Mühlberg“ aus Überzeugung. In diesem Lokal hat das Lokale das Sagen. (Foto: Roth)

MODAUTAL. Es ist der Mix der Möglichkeiten der hier besticht. Zum einen überzeugt Martina Horn ihre Gäste mit bestem Geschmack. Man denke nur an das hausgemachte Eis und den rassigen Apfelwein, der vor Ort gekeltert wird. Ganz zu schweigen von den leckeren Rumpsteaks und den in Mandelbutter gebratenen Forellen. In diesem Restaurant geben sich eben eine gut bürgerliche Küche und die als Selbstverständlichkeit gelebte Lokalität die Hand. Da darf es auch mal Pizza sein, von der Feinschmecker schwärmen. Mit Fertiggerichten sind Horns nämlich fertig. Damit haben sie nichts am sprichwörtlichen Hut. Das schmeckt man nicht nur beim genialen Kochkäse mit Musik, denn saisonal kommen Spargelgerichte und Wild mit Pfifferlingen auf die Tische der Gäste. Ein Gedicht ist der selbstgebackene Kuchen. Zum anderen sind es die wunderbaren Wanderwege, die direkt am Haus vorbeiführen und auch zum Fahren mit dem Mountain-Bike einladen. Ebenso bieten Horns interessante Touren mit dem Motorrad an. Die hübschen Ferienwohnungen bieten Platz für zwei bis sechs Personen, zum Entspannen laden der kleine Außenpool und die Liegewiese ein. Wohl fühlt man sich ebenso auf der Terrasse und im Wintergarten. Der Eingang ist barrierefrei. Geöffnet hat dieses Haus der ungezwungenen Gemütlichkeit zurzeit freitags und samstags ab 17 Uhr, sonntags von 11.30 bis 14 Uhr und wieder ab 17 Uhr. Mittwochs und donnerstags gibt es Essen nur außer Haus von 17 bis 20 Uhr. Auch außerhalb der Öffnungszeiten sind Termine nach Vereinbarung möglich. Tel. 06254 / 7391 oder www.haus-am-muehlberg.de.   

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Goldgelbe Genüsse von prächtigen Bäumen

KELTEREI PFEIFFER presst flüssige Stöffchen

Drei Generationen Pfeiffer haben den Apfel in ihre Herzen geschlossen. (Foto: privat)

OBER-OSTERN. Ob vollmundiger Apfelsaft oder spitziger Apfelwein; wer sein unentbehrliches Lebenselixier aus der Presse von Pfeiffers bezieht, trifft eine gute Wahl. Denn seit drei Generationen hegt und pflegt die kleine Familienkelterei mit Leidenschaft die Bäume der eigenen Streuobstwiesen. Dies garantiert einen schonenden Umgang mit dem Erzeugnis und verspricht kurze Wege. Natürlich werden die Äpfel der Bauern und Besitzern von Obstwiesen gerne genommen. Von Mitte September bis in den Oktober hinein pflücken und pressen Pfeiffers fleißig, um die hohen Ansprüche der Kundschaft zu erfüllen. Aus den mit reifen Äpfeln gut gefüllten Kellern entstehen die klasse Getränke, die man das ganze Jahr über beziehen kann. Natürlich lockt während der Kelterzeit auch der sagenhafte Süße. Diesen zu probieren, ist fast eine Pflicht. Mancher nimmt ihn auch im Fass mit, um ihn daheim zu herrlichem Apfelwein vergären zu lassen. Pfeiffers Produkte erhält man in umweltfreundlichen Mehrweg-Pfandflaschen und in praktischen Kartons, aus denen sich Apfelwein und Apfelsaft direkt zapfen lassen. Wer feine Perlen bevorzugt, gönnt sich den genialen Apfelschaumwein, der schon manchen Feinschmecker verzaubert hat. Infos unter Tel. 06164 / 1452 und www.kelterei-pfeiffer.de

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„Der Zukauf von Fleisch unbekannter Herkunft ist ein Tabu“

VOM HORNUNG lässt Schweinen auf der Weide ihre Freiheit

Vom Hornung – eine Marke, die nur schwer zu übertreffen ist. (Foto: privat)

LAUTERTAL. Abgehoben ist dieser bodenständige Betrieb in keiner Weise, aber mit Stolz ein wenig anders als die meisten Metzgereien. „Vom Hornung“, sagt der Chef sei der Name und Programm. Die Tiere dieser fabelhaften Fleischerei kommen aus bester Haltung. Bei Martin Bender aus Mosbach im badischen Odenwald leben die Schweine und Rinder auf Stroh und in luftigen Ställen. Unabhängige Personen kontrollieren das vorgeschriebene Futter und garantieren die gleichbleibende Qualität der artgerecht gehaltenen Fleischlieferanten. Auch eigene Schweine sind im Angebot. Diese leben tagsüber auf der Weide und verbringen die Nächte in Ställen mit Stroheinstreu. Übrigens werden nur ganze Tiere verarbeitet. Ein Zukauf von Fleisch fremder Herkunft ist ausgeschlossen. „Die Kunden wissen, dass deshalb mal eine Sorte Fleisch oder Wurst ausverkauft sein kann und manches Produkt gerade nicht hergestellt wird. Deswegen bestellen sie vor oder greifen zu Alternativen“, sagt Inhaber und Meister Gunther Hornung. Im Rahmen des Odenwälder Apfelherbstes gibt es leckere Apfelbratwurst für Pfanne und Grill, Apfelgeschnetzeltes vom Schwein sowie Apfel-Cordon-bleu und das bekannte Apfelgriebenschmalz. Geräucherte Apfelweinknacker sind das komplette Jahr über im Programm. Infos unter Tel. 06254 / 1241 oder www.landmetzgerei-hornung.de

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„Warum ins Allgäu fahren, wenn die wunderbaren Wiesen vor der Tür liegen?“

ODENWALDGASTHAUS ZUM KREISWALD bietet Leckeres in lieblicher Landschaft

Auf seine Gäste freut Gerhard Fritz mit Partnerin Heidi. (Foto: Angela Schmidt)

RIMBACH. Gerade in diesen seltsamen Zeiten bietet sich ein Ausflug in dieses Idyll förmlich an. Denn wer bei Gerhard Fritz einkehrt, schlägt die berühmten zwei Fliegen mit einer Klappe. Hier geben sich nämlich eine liebliche Landschaft und die Genüsse aus der Küche des Genusshandwerkers die Hände. Wer einmal Fritzens Apfelbrände genossen hat, der brennt für dieses Gasthaus. Und die Gerichte sind keine Gerüchte, hier regiert die Spezialitäten-Küche! Quiche Kreiswald mit Kirschwasser? Oder eine Apfel-Meerrettich-Suppe mit Forellenstreifen samt Apfelbrand? Gerne auch Geschmorte Qchsenbacke mit Zwetschgensauce. Man merke sich: Wer bei Gerhard Fritz speist, hat den genialen Geschmack an der Backe. Man spricht von Gästen die sich sogar lebenslänglich in Schmackhaft haben nehmen lassen. Freiwillig! Zum Nachtisch empfehlen wir selbstgemachte Waffeln mit Aprikosen. Wer die Wahl hat, hat hier die Qual. Die große Freiterrasse mit Markise bietet genügend Abstand. Auch die lauen Lüftchen laden zum Verweilen ein. Aufgrund der Corona-Auflagen sind nur 60 Prozent der Sitzplätze im Lokal verfügbar. Die werden an Reservierungen vergeben. Und sollte alles besetzt sein? Die herrliche Natur bietet reizvolle Rundwege. Danach findet sich bestimmt ein Platz an diesem herrlichen Plätzchen. Guten Appetit und Prosit! Infos unter Tel. 06253 /972146 oder www.kreiswald.de

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„Hoch droben auf dem Berg, dort weiß ich einen idyllischen Garten!“

HÖHENHAUS ODENWALD und GASTHAUS ZUR LINDE sind traditionell

Herrliche Gastlichkeit geht hier mit erhabener Landschaft Hand in Hand. (Foto: privat)

NEUNKIRCHEN. Ganze 605 Höhenmeter sind für eine Erhebung in einem Mittelgebirge schon recht stattlich. Zumal die Neunkircher Höhe die höchste Erhebung im hessischen Teil des Odenwaldes ist, die vom Kaiserturm mit einem weiten Ausblick gekrönt wird. Bis in die Pfalz und den Taunus schweift der Blick. Deshalb und aufgrund des authentischen Angebots von hausgemachten Speisen sind das Höhenhaus Odenwald in Verbindung mit dem Stammhaus Zur Linde und seiner Bauernstubb zwei hervorragende Adressen, wenn es um Einkehrmöglichkeiten in dieser Gegend geht. Der einmalige Blick auf die Rheinhessen-Taunus-Ebene lädt die Gäste zum Verweilen im Panorama-Garten vor dem Höhenhaus Odenwald ein.  Beste Grillsteaks mit einer besonderen Apfelüberraschung sind ein Spezialtipp. Die eigenen Apfelbäume liefern der Familie die Grundlage für leckeren Apfelkuchen frisch aus dem Ofen. Als warme Variante der runden Roller empfehlen sich die Apfelpfannkuchen. Hausgemachter Apfelsaft ist eine Selbstverständlichkeit. Natürlich steht man zur Region und hat traditionellen Handkees und Kochkees mit einer besonderen Musik aus Zwiebeln und Äpfeln auf die Karte genommen. Wer sich in die Neunkircher Höhe verliebt hat und einen traumhaften Sonnenuntergang vom Balkon aus genießen möchte, der übernachtet bei Schmidts und lernt auf einer Apfelwanderung die Umgebung besser kennen. Geöffnet ist der Panorama-Garten bei schönem Wetter samstags und sonntags ab 12 Uhr. Ab November startet die Wintersaison wieder in der gemütlichen Bauernstubb mit Holzofen. Infos unter Tel. 0175 / 353 7408 und Tel. 01511 / 775 6991 oder auf www.neunkircher-hoehe.de

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„Von wegen Schwein gehabt!“

HOTTENBACHER HOF bietet fast alle Begehrlichkeiten

Auf dem Hottenbacher Hof gibt es immer was zu gucken. Das wissen auch die Dexter-Rinder. (Foto: privat)

MODAUTAL. „Unsere Tiere werden mit viel Auslauf im großzügigen halboffenen Schweinestall gehalten, die Dexter-Rinder finden ihre Freiheit auf der weitläufigen Weide“, sagt Silke Simmermacher. Auch die Hühner haben neben ihrem festen Nachtquartier eine beachtliche Auslauffläche. Gefüttert werden sie alle mit hofeigenem Getreide und Soja, das frei von Gentechnik in die Tröge kommt. Die eigenen Äpfel lassen Simmermachers in Fünf-Liter-Kartons versaften und bieten das flüssige Gold im Hofladen an. Hier warten auch die frischen und geräucherten Forellen auf Kunden. Diese lassen nicht lange auf sich warten, schließlich entstammen die Fische der hofeigenen Teichanlage. Oft gesellen sich noch leckere Lachsforellen hinzu. Wurst und Schinken von den eigenen Duroc-Schweinen finden besten Absatz. Ergänzt wird das Angebot mit hausgemachten Likören und fabelhaften Fruchtaufstrichen. Auf Bestellung bietet die Familie Fleischpakete von ihren Schweinen und zweimaljährlich auch Bauernhofhähnchen an. Auch Eier sind täglich von den frei laufenden Hühnern zu bekommen. Ein Angebot an ausgewählten Gewürzen rundet die Begehrlichkeiten ab. Ab November gibt es wieder Schmuck- und Abdeckreisig sowie Tannenbäume aus eigenen Beständen. Wer möchte, kann sich seinen Christbaum selbst schlagen. Simmermachers verzichten auf Konservierungsstoffe und stehen zu ihrer nachvollziehbaren Handarbeit. Regionale und saisonale Angebote sind Pflicht und Kür gleichermaßen. Von wegen Schwein gehabt? Erzeugnisse von den Borstentieren sind immer erhältlich! Der Hofladen ist freitags von 11 bis 18 Uhr und samstags 10 bis 15 Uhr geöffnet. Infos unter Tel. 06167 / 445 oder www.hottenbacher-hof.de,  instagram: vesperstube_hottenbacher_hof.   

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„Im Netz auswählen und vor Ort probieren“

BRENNEREI JÖRG SCHÄFER fährt angenehm zweigleisig

Drei Generationen im Bann bester Brände. (Foto: privat)

SECKMAUERN. In diesen speziellen Zeiten werden besondere Wege gesucht und Jörg Schäfer hat diese gefunden. Der neue Online-Shop öffnet sich der Kundschaft mit allen verfügbaren Spezialitäten und ermöglicht Orientierung sowie Einkauf. Neu gestaltet haben Schäfers auch ihren Verkaufsbereich in den Kellerräumen, was den Erwerb der erlesenen Brände zum Erlebnis macht. Von Donnerstag, dem 1. Oktober, bis zum Samstag, dem 31. Oktober, darf man sich dort über heimische Apfelsorten informieren und diese in destillierter Form verkosten. Zwischenzeitlich werden 19 sortenreine Apfelbrände von den heimischen Früchten angeboten. Die meisten der flüssigen Delikatessen wurden bereits prämiert. Während der Aktionszeitraumes erhalten die Kunden zu jeder gekauften Halbliter-Flasche eine Beschreibung der jeweiligen Apfelsorte, deren Eignung mit der Produktbeschreibung des Brandes sowie einen passenden Apfel zur Verkostung. Von Alkmene über Boskoop, hin zu Brettacher und Goldparmäne, bis zum Bohnapfel und Topaz spannt sich der Reigen der runden Roller. Die Brennerei wurde 1869 gegründet und wird aktuell in der fünften Generation von Jörg Schäfer, dem Benner mit Meisterprüfung, geführt. Die verschiedenen Ostsorten kommen ausschließlich von regionalen Erzeugern. Es überraschen neue Produkte, die der Inhaber gerne vorstellt. Die Köstlichkeiten können in der Gaststätte Zum Löwen an der Hauptstraße 17 verkostet und erworben werden. Montags und donnerstags ist dieses Paradies der liquiden Genüsse ab 18 Uhr geöffnet, samstags von 10 bis 13 Uhr. Infos unter Tel. 09372 / 5994 oder www.brennerei-joerg-schaefer.de.

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Herrlichkeiten von Hand hergestellt und dekorativ ausgestellt

LEBKUCHENBÄCKEREI BAUMANN kreiert seit 1785 klasse Köstlichkeiten

Isabelle und Willi Baumann bei der Arbeit in der Backstube. (Foto: privat)

BEERFURTH. Im Gründungsjahr dieses Traditionsbetriebes hat Friedrich Schiller sein berühmtes Gedicht „An die Freude“ verfasst. Ob er seine Inspiration beim Genuss eines Lebkuchens der Bäckerei Baumann erfahren hatte, ist nicht überliefert. Jedenfalls zaubern seitdem die prima Plätzchen aus Beerfurth immer ein Lächeln auf die Münder der Genießer. Denn die in der 11. Generation tätigen Bäckersleute verrichten ihr süßes Handwerk mit Herz und viel Erfahrung. Von Ende August bis kurz vor Weihnachten geht der historische Ofen nicht aus, schließlich ist der Kundenkreis groß und will versorgt sein. Die Rezepte sind ein Familiengeheimnis und werden nur in dieser weitergegeben. Toll, wie der Teig von Hand geknetet wird; eindrucksvoll, wie er danach gemächlich durch die Walze wandert. Nach kleinen Feinarbeiten geht es ab in den 70 Jahre alten Ofen. Geheizt wird das Trumm zwischen 210 und 230 Grad  mit Briketts. Jetzt ist das Gefühl des Bäckers gefragt. Und das hat Willi Baumann jr. jedes Jahr immer wieder. Mit dem richtigen Händchen bringen er und Gattin Isabelle den richtigen Glanz auf die Lebkuchen und in die Gesichter der begeisterten Kunden. Situationsbedingt präsentieren Baumanns diesmal einen hübsch dekorierten Stand im gemütlich gestalteten Hof. So kommt auch in diesen Zeiten weihnachtliche Stimmung auf. Keine der Gebäcke enthalten Konservierungsstoffe, Geschmacksverstärker oder Farbstoffe. Das Versprechen „An die Freu(n)de“ des unverfälschten Geschmacks war zu Schillers Zeit gegeben und ist es auch heute noch. Guten Appetit. Infos unter Tel. 06164 / 2313 oder www.lebkuchen-baumann.de

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„Süßer Genuss ist bei uns ein Muss“

EBERHARDT-SCHOKOLADE bietet klasse Gebäck, leckere Lebkuchen und feine Verführungen aus Kakao

Jetzt kann Weihnachten kommen. Die Nikoläuse stehen schon bereit! (Foto:privat)

BEERFURTH. Die nächsten Monate bis zum Weihnachtsfest stehen bei der Firma Eberhardt wieder ganz im Zeichen der süßen Genüsse. In der Traditionsbackstube werden viele Sorten Weihnachtsgebäck und Lebkuchen sowie Nikolause aus Schokolade hergestellt. Dabei besinnt man sich auf altüberlieferte Rezepte und bewährte Verfahren. Zum Sortiment an Plätzchen gehören Kokosmakronen, Anisgebäck, Buttergebäck und Spritzgebäck. Auch Vanillekipferl und Haselnussmakronen sind dabei. Lebkuchen gibt es in verschiedenen Formen und Größen. Alle Produkte werden aus den jeweiligen Rohstoffen hergestellt. Fertigmischungen oder Tiefkühlteige verwendet die Firma Eberhardt nicht. Auch die Gewürze werden selbst gemischt, auf künstliche Aromen wird verzichtet. Hier geschieht alles unter einem Dach, denn vom Rösten über das Mahlen und Walzen der Schokolade bis hin zu den fertigen Nikolausen und Tafeln, gibt das Team die Kakaobohne nicht in fremde Hände. Namhafte Betriebe sind auf Industrieschokolade angewiesen, hier wird die vorzügliche Kuvertüre nach einem Traditionsverfahren hergestellt und erfreut sich deshalb einer großen Beliebtheit. Der Privatverkauf ist montags bis freitags von 8 bis 12 Uhr und von 13.30 bis 18 Uhr geöffnet. Samstags kann von 8.30 bis 15 Uhr eingekauft werden. Genaue Infos unter tel. 06164 / 2231 oder bei www.eberhardt-schokolade.de